Angst vorm Staat

Über die neuen Gesetze bezüglich jugendpornografischer Schriften wurde ja schon in diversen Blogs berichtet. Ein namenloser Kommentator des Beitrags im Blog von Rechtsanwalt Peter Ratzka drückte seine Gefühle zu diesem Thema folgendermaßen aus:

Ich bin ein ganz normaler Bürger. Ich bin kein radikaler Linker, kein Terroranhänger, ich verabscheue Kinderpornographie und mag Tiere. Ich benutze nicht einmal Online-Tauschbörsen, ich zahle meine Steuern und ich bleibe bei Rot an der Ampel stehen. Drogen nehme ich übrigens auch keine.

Und dennoch…

Ich habe Angst vor unserem Staat.

(Quelle)

„Prima“ möchte man fast sagen. Vielleicht ist es ja etwas naiv, aber je weniger sich die Bürger mit ihrem Staat identifizieren, desto einfacher müsste es doch sein, sie zu radikalisieren. Also weiter so, liebe Bundesregierung, die Bevölkerung soll Herrschaft mal wieder richtig spüren, vielleicht hat sie von ihr dann endlich genug.